Gebloggt

Gebloggt #6: 10 Gedanken zur Erinnerung an „zeit zu lieben zeit zu sterben“

Am 22. Dezember 2015 war die Stuttgarter Premiere von zeit zu lieben zeit zu sterben im Schauspielhaus zu sehen. Heute ist der 4. Januar. Dazwischen gab es 2 Wochen voll mit Raklett, Hirschbraten, Knödel, Familiy-Life, Freunde aus der Jugend und Erinnerungen. Jetzt ist alles mögliche im Bauch und im Kopf los. Trotzdem, ich will mich jetzt an das Stück erinnern, um mich zu erinnern, wie der Protagonist Peter sich an seine Jugend erinnerte. Wobei er sich vermutlich keine Notizen gemacht hat.

10 Gedanken:

  1. Puh, war das laut.
  2. Sollte ich mich auf die Musik und das grelle Licht konzentrieren oder auf das, was gesagt wurde? So aufnahmefähig bin ich leider nicht, der Text ging mir oft flöten.
  3. Ficken und Brüste, scheinbar das Thema No. 1 in der Jugend. Ist schon was dran denk ich.
  4. Hab mich gefragt, ob wohl Schulklassen im Publikum sitzen. (Ich drehte mich um) Irgendwie nicht. Wenn ich Lehrer wäre, würde ich mit meiner Klasse da rein gehen. Als Geschichtslehrerin? Nee, dafür war die Ost-West-Thematik zu gering gehalten. Mit der Theater-AG vielleicht, oder nur so, als Klassenausflug, zum Spaß.
  5. Begleitet wurden die Erinnerungen also von lauten Popsongs, welche dazu veranlassen konnten die Erinnerung doch nicht zu intensiv werden zu lassen, oder sie zu untermalen? Mir wurde der Zusammenhang nicht ganz klar.
  6. Mensch, dem Publikum schien es ja größten Teils zu gefallen. Es wurde viel gelacht. Hinter mir saß aber ein griesgrämiger Schwaben-Opi. Wie ich seinem Grummeln entnehmen konnte fand er es nicht so toll. Solidarität machte sich in mir breit.
  7. Schon tragisch, das Leben ist halt echt kein Film. Man muss schon auch was tun, nicht nur erinnern, gell Peter?
  8. Ah stimmt, die Bühne ohne Kulisse, das sah gut aus.
  9. Kassette? Jop, das kenn ich.
  10. Irgendwie langweilig, aber das Leben ist ja vielleicht auch langweilig und austauschbar. Genau, das wars, die Story war so austauschbar, aber vielleicht ist das auch der Reiz an der Sache, weil man sich so schön darin wieder finden konnte.

zeit zu lieben zeit zu sterben
von Fritz Kater
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Susanne Böwe, Christian Czeremnych, Julischka Eichel, Peter Jordan, Johann Jürgens, Robert Kuchenbuch, Svenja Liesau, Andreas Leupold, Konrad Hinsken, Wolfgang Morenz, Lukas Müller, Lisa Marie Neumann, Johann Seifert

Weitere Informationen und Karten hier

Foto: Bettina Stöß

1 Kommentar zu “Gebloggt #6: 10 Gedanken zur Erinnerung an „zeit zu lieben zeit zu sterben“

  1. Sehr zutreffender Kommentar, den ich inhaltlich nach meinem heutigen Besuch voll bestätige. Und dann noch eine völlig überflüssige Einführung, die sich im Wesentlichen auf eine Inhaltangabe beschränkt. Tolle Schauspieler, Super Band und Gesang.

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