Reingeschaut

Reingeschaut #1: Die Möwe

Ich schreibe an einem Stück, das ich wahrscheinlich nicht vor November abschließen werde. Ich schreibe nicht ohne Vergnügen daran, obwohl ich mich schrecklich an den Bedingungen der Bühne vergehe. Eine Komödie, drei Frauenrollen, sechs Männerrollen, vier Akte, eine Landschaft (Blick auf einen See); viele Gespräche über die Literatur, wenig Handlung, ein Pud Liebe ( Anton Tschechow 1885 über Die Möwe).

Er untertreibt, denn es geht um weit mehr. Um die Frage, ob Kunst nicht die Welt verändern muss. Die Figuren suchen, irren, hoffen und lieben: Mascha, die den Lehrer  Medwedenko heiraten könnte, liebt insgeheim Kostja, der Nina vergöttert, die ein Auge auf den berühmten Schriftsteller Trigorin geworfen hat, der eigentlich mit Kostjas Mutter Arkadina zusammen ist, aber letzten Endes vor allem eines liebt: wenn ihm jemand zu Füßen liegt.


Weitere Informationen und Karten hier
Foto: Birgit Hupfeld

Das Schauspiel Stuttgart zeigt unter der Leitung von Armin Petras zeitgenössisches Theater im Kleinen Haus am Schloßgarten. Den Spielplan des Theaters und des Kammertheaters bestimmen, neben einem spielfreudigen Ensemble und modernen Interpretationen klassischer Dramatik, ein Austausch verschiedenster Kunstformen und eine Auseinandersetzung mit der Stadt und der Region Stuttgart sowie die Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren. Die Spielstätte Nord ist eine Plattform für neue Texte, Autoren und Formate.

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