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Das Mädchen aus der Streichholzfabrik, Teil 4

„Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ aus Bochum ist für zwei weitere Vorstellungen  am 05. und 06. April zu Gast in Stuttgart. Der Regisseur David des Abends, David Bösch, inszeniert momentan in Stuttgart das Stück „Breaking the Waves“ die Premiere ist am 9. Mai 2015 im Schauspielhaus.

 

Drei Fragen an David Bösch

Wie ist Ihre Herangehensweise an ein Stück wie „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“, dessen Vorlage mit so wenig Sprache, dafür aber mit großen Bildern aufwartet?

Die Übersetzung in ein anderes Medium ist immer eine Herausforderung. Von Film zu Theater also auch. Vor allem, wenn man ein Kinofan ist. Keine Großaufnahmen, keine Schnitte, keine echten Finnen. Dafür… kommen Sie und schauen Sie!
Zugleich ist Kaurismäki ein großer Literat. Und seine Atmosphäre, seine Weltsicht liegt auch in seinem Drehbuch, wie er Szenen beschreibt. In einer Lakonie, einer komischen Traurigkeit. Vielleicht habe wir eher das literarische Werk Kaurismäkis bearbeitet…

Wie war die Arbeit mit Maja Beckmann, die ja auch in ihrer neuen Produktion „Breaking the Waves“ die Hauptrolle spielen wird.

Die Arbeit mit Fräulein Beckmann ist immer inspirierend und anstrengend. So wie das wohl ist, mit Künstlern, die  man mag, schätzt, bewundert und verehrt. Die einem etwas bedeuteten.

Auch bei „Breaking the Waves“ bringen Sie einen Film auf die Bühne. Was wird den Zuschauer am 9. Mai erwarten?

Wenn ich das jetzt schon wüsste ….aber ich bin sicher es wird bis zum 9. Mai anregend und aufregend für mich und die Beteiligten. Und am 9. Mai für das Publikum dann hoffentlich ebenso. Eins ist sicher: Es wird anders als der Film. Komisch- zart und traurig-hart. So wünsche ich es mir zumindest. Und manche Wünsche gehen in Erfüllung…

Das Schauspiel Stuttgart zeigt unter der Leitung von Armin Petras zeitgenössisches Theater im Kleinen Haus am Schloßgarten. Den Spielplan des Theaters und des Kammertheaters bestimmen, neben einem spielfreudigen Ensemble und modernen Interpretationen klassischer Dramatik, ein Austausch verschiedenster Kunstformen und eine Auseinandersetzung mit der Stadt und der Region Stuttgart sowie die Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren. Die Spielstätte Nord ist eine Plattform für neue Texte, Autoren und Formate.

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