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Urgötz

Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand
Von Johann Wolfgang von Goethe
Den Urgötz hat der 22-jährige Goethe in nur sechs Wochen geschrieben.
Die Urfassung ist eine aggressive Zeit- und Gesellschaftskritik. Machtwille,
Opportunismus, Eigennutz, Verrat und Betrug sind die Triebfedern der
Gesellschaft eines Landes, das „einer Mördergrube“ gleicht. Goethes
schwäbischer Reichsritter mit der eisernen Hand ist ein mittelalterlicher
Robin Hood, ein aus der Zeit gefallener Revolutionär, der einer im innersten
verkommenen Welt seinen eigenen Lebensentwurf entgegen setzt. Goethe greift
auf eine spätmittelalterliche Rittergeschichte zurück, um ein Panorama seiner
Zeit zu entwerfen. Regisseur Simon Solberg dreht die Zeitachse ein Stück weiter
in die nahe Zukunft und fragt, was die Bauernkriege von heute sind.

Das Schauspiel Stuttgart zeigt unter der Leitung von Armin Petras zeitgenössisches Theater im Kleinen Haus am Schloßgarten. Den Spielplan des Theaters und des Kammertheaters bestimmen, neben einem spielfreudigen Ensemble und modernen Interpretationen klassischer Dramatik, ein Austausch verschiedenster Kunstformen und eine Auseinandersetzung mit der Stadt und der Region Stuttgart sowie die Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren. Die Spielstätte Nord ist eine Plattform für neue Texte, Autoren und Formate.

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